SOEBEN ERSCHIENEN: The Prophecy - Die Prophezeiung. Zweisprachige Fantasy.
Petra A. Bauer entführt uns ins Land des Little Folk, das unter der Bedrohung des Mighty Shadow und seiner Army of Darkness lebt.

The Prophecy - Die Prophezeiung
von Petra A. Bauer
143 Seiten
Langenscheidt 2010
Wieder Langenscheidt, wieder deutsch-englisch, aber es ist weder ein Kinderkrimi noch ein Mädchen- oder Frauenroman den Petra A. Bauer diesmal vorlegt. Stattdessen entführt sie uns ins Land der Fantasy:
Für das Volk der Elfen gelten seit langem die strengen Gesetze des dunklen Mighty Shadow. Als die Elfenkinder Twister und Whirlwind auf einer zerbrochenen Tafel eine geheimnisvolle Inschrift entdecken, brechen sie auf, um die Prophezeiung des dunklen Schattens zu entschlüsseln.
Leseprobe:
IN THE OLDEN DAYS
PROLOG
I remember the days when everything was quiet and peaceful, and the Little Folk lived happily on the mountain.
There was no sign that morning of the disaster, or that the Prophecy would one day be fulfilled.
Die Sonnensängerinnen kündigten den beginnenden Tag im Dorf an. Der kleine Babaal hätte es niemals vor seinen Freunden zugegeben, doch er liebte ihre feinen Stimmen, und so lauschte er ihrem Gesang, wann immer er es schaffte, früh genug aus dem Bett zu kommen. Heimlich hatte er gar versucht, es ihnen gleichzutun, doch er entlockte seiner Kehle stets nur ein heiseres Krächzen. Fortan schwieg er während der morgendlichen Gesänge und genoss den Zauber, der sich friedlich auf das Dorf
herab senkte.
Wenn sich der letzte Ton in der Morgenröte verlor, war Babaal stets ein wenig traurig gestimmt. Da war es gut, dass er sich anschließend rasch mit den anderen Jungelfen bei Großmutter Albany einfinden musste. Sie hatte die Aufgabe, die Kleinen auf das
Erwachsenwerden vorzubereiten – doch die Aussicht auf Pflichten und starre Regeln erschien ihm nicht sehr verlockend. Oft stahl er sich lieber in der letzten Unterrichtsstunde davon, um im Wald von den köstlichen Gasperfrüchten zu naschen.
Er hatte gerade eine der köstlichsten aller köstlichen Beeren in den Mund gesteckt, als er in der Ferne Donnergrollen vernahm. Ein Blick nach oben zeigte ihm jedoch kein einziges Wölkchen.
“Was ist passiert?”, fragte er ein Rotkehlchen, das sich neben ihm niedergelassen hatte. Er erhielt nur ein aufgeregtes Tschilpen zur Antwort, denn natürlich verstand der Vogel seine Sprache nicht, ebenso wenig wie der Junge das Tschilpen der Vögel übersetzen konnte.
Der sichtlich erschöpfte Vogel flog weiter, als könnte jede längere Verschnaufpause sein Verderben bedeuten. Andere Vögel folgten ihm in wilder Hast. Auch Wildschweine, Rehe und Hasen rasten an Babaal vorüber, Panik im Blick. Nie zuvor hatte er die Tiere des Waldes etwas Derartiges tun sehen – und er war oft dort.
Er konnte nicht sehen, was vor sich ging, und so trat er aus dem Schatten der Gasperbüsche. Er war viel zu neugierig, um Angst zu haben. Die Furcht packte ihn erst, als er die rabenschwarze Finsternis am Horizont aufsteigen sah.
Als der erste schwarze Drache seine Feuerspur in den Himmel brannte, drehte Babaal sich um und rannte ins Dorf zurück, um die anderen zu warnen.
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Es ist Valentinstag und die Finalisten für den DeLia Literaturpreis 2012 stehen fest. Micaela Jary, Petra Schier, Sophia Farago und ich (Petra A. Bauer) haben uns durch 114 gültige Einsendungen gelesen und uns für folgende 12 Autorinnen und Autoren und deren Liebesromane für die Shortlist entschieden (in alphabetischer Reihenfolge): -
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Als oder wie - oder was?
Neulich habe ich an dieser Stelle über die korrekte Verwendung von anscheinend und scheinbar geklugscheißert. Heute fallen mir als und wie zum Opfer. Eigentlich sehr irritierend, dass man da überhaupt etwas erklären muss, aber es gibt unzählige deutsche Muttersprachler, denen das Wörtchen als offenbar noch nie begegnet ist.






